Wir Hohenzollern-Kürassiere heute                      

 

 

 
Geschichtliches
Unsere Uniform
Unsere Standarte

Unsere Lieder

Unser Verein

Kürassiere heute

Fotogalerie

Feldbote

Terminkalender

E-Mail

Impressum
Stadt Sigmaringen
Landesverband
Union der Europäischen  Wehrhistorischen Gruppen

 

 

Wie der Name bereits aussagt, soll die Garde die Tradition des seinerzeitigen "Kreiskürassierregiments Hohenzollern" aufrecht erhalten und bei bedeutenden Anlässen den Feiern der bürgerlichen und kirchlichen Gemeinden den festlichen Rahmen geben. Sie wurde am 28. April 1985 in Mittelbiberach in den "Landesverband Württembergisch-Hohenzollerischer Garden und Wehren" aufgenommen. Die Patenschaft beim Landesverband übernahm die Stadtgarde zu Pferd "Gelbe Husaren" Altshausen.

Einer der ersten Auftritte hatten die Kürassiere im Juni 1985 am Schloss von Franz Freiherr von Stauffenberg in Wilflingen. Unser "Baron", wie Franz Freiherr von Stauffenberg von seinen Kürassieren gerne genannt wird, ließ es sich auch nicht nehmen zum 50. Geburtstag nach Wilflingen einzuladen. Dabei wurde er, nachdem er schließlich das Mindestalter erreicht hatte, im Oktober 1989 postwendend zum "Jüngsten Ehrenoffizier" der Hohenzollern Kürassiere ernannt.

Der erste Ehrenoffizier der Kürassiere war jedoch ein echter Hohenzoller. So konnten wir bereits, anlässlich einer Geburtstagsparade vor dem Schloss Sigmaringen am 15. März 1986, zum 60. Geburtstag S. D. Franz Prinz von Hohenzollern die Urkunde zum Ehrenoffizier überreichen.

"Prinz Franz" wie er in Sigmaringen gerne genannt wurde war aktiver Kürassier und als Schirmherr seinen Hohenzollern-Kürassieren stets wohl gesonnen. Schließlich war es auch Franz Prinz von Hohenzollern, der es alsbald in die Hand nahm, dass die Kürassiere eine standesgemäße Reiterstandarte bekommen sollten.
Als Vorlage diente die Original "Leibstandarte des Kürassier-Regiments Hohenzollern", die in der Waffenkammer von Schloss Sigmaringen aufbewahrt wird.

Die heutige Standarte der Hohenzollern-Kürassiere Sigmaringen wurde eben nach diesem Original von den Schwestern des Klosters Habstal bei Ostrach kunstvoll gestickt.
Im Juni 1988 war es dann soweit. Durch die großzügige Unterstützung des Fürstlichen Hauses Hohenzollern, des Landkreises Sigmaringen und der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke konnte eine festliche Standartenweihe abgehalten werden.

Als ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte gilt zweifellos 1989, die Parade im alten Schloss in Stuttgart, zum Staatsempfang des damaligen sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, zusammen mit unseren Kameraden aus Saulgau.

Als weitere Gala folgte 1992 der Große Zapfenstreich im Schlosshof zu Ludwigsburg zum Empfang von König und Königin von Malaysia.

Die wohl weiteste und aufwendigste Reise der Hohenzollern-Kürassiere machten sie allerdings zur 1000-Jahrfeier nach Potsdam. Der Auftritt zu Pferd am 3. Juli 1993 wird allen Beteiligten unvergessen bleiben.

Selbstverständlich lassen die Kürassiere keine Gelegenheit aus, sich in der Garnisonsstadt Sigmaringen und ihrer Teilgemeinden zu präsentieren.

Als wichtige Veranstaltung muss noch der Große Zapfenstreich im Juni 1993 genannt werden, der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des neu gegliederten Landkreises Sigmaringen zusammen mit allen Wehren und Garden des Kreises, am Landratsamt in Sigmaringen aufgeführt wurde.

Als wesentliches Ereignis 1994 gilt sicherlich der Besuch der "Königlichen Leibdragoner" aus Stockholm. Der eigentliche Höhepunkt der Hohenzollern-Kürassiere im Jahr l994 war jedoch zweifellos das Anführen des Oktoberfestzuges in München.

1995 konnten die Kürassiere auf ein sehr arbeitsreiches und zugleich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Höhepunkt war das Spielmannszugtreffen des Landesverbands Württembergisch-Hohenzollerischer Garden und Wehren, das hier in Sigmaringen ausgetragen wurde.

Es gibt jedoch auch Schmerzliches zu berichten. So hatten wir 1994 die schwere Aufgabe unseren treuen Kameraden Rudi Straubinger, wie schon drei Jahre zuvor unseren ebenfalls sehr engagierten Kameraden Hermann Koch zu Grabe zu tragen.
Im März 1996 verstarb unser Ehrenoffizier Franz Prinz von Hohenzollern, den wir seither sehr vermissen. Seit April 2000 trauern wir um unser treuen Kameraden Dieter Meichelbeck, der nach langer, schwerer Krankheit aus unseren Reihen gerissen wurde.

Zu unseren wesentlichen Aufgaben zählen wir außer der Pflege von Tradition und Kameradschaft die Liebe zu unseren Pferden. So kamen am 8. Juni 1997, insbesondere durch die Initiative der Hohenzollern-Kürassiere, die 9 berittenen Wehren und Garden des Landesverbandes Württemberg-Hohenzollern, nach jahrzehntelanger Pause wieder zusammen, um im kameradschaftlichen Wettstreit, ein Reit- und Fahrturnier auszutragen.
Als Veranstalter konnten wir, Dank unseren treuen Helfern, sowohl Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern ein glanzvolles Gardeturnier präsentieren, das seine Tradition finden sollte.
Dabei gilt es zu erwähnen, dass die Hohenzollern-Kürassiere die Gesamtwertung gewinnen und den, vom Landesverband gestifteten Wanderpokal, in Empfang nehmen konnten.
Alsbald galt es 1998 den Pokal auf fremdem Terrain, bei der Stadtgarde zu Pferd in Tübingen, zwar knapp aber erfolgreich zu verteidigen.
Wer die Hohenzollern-Kürassiere und deren Ehrgeiz kennt kann sich ausmalen mit welchem Elan die Kürassiere beim Tag der Berittenen, am 12.6.2000 in Altshausen ihre Verbandskameraden in die sportlichen Schranken gewiesen haben, um den Wanderpokal zum 3. Mal in Folge und damit endgültig nach Sigmaringen zu holen.

Auch im dazwischenliegenden Jahr 1999 gibt es von zahlreichen Veranstaltungen zu berichten, bei denen die Hohenzollern-Kürassiere häufig ins „Medienlicht“ gerückt wurden.
Als Highlight gilt zweifellos die „Schleppjagd“, zu denen die Kürassiere im Oktober 1999 eingeladen hatten. Bei herrlichem Herbstwetter führte die Strecke, angeführt von der Hundemeute des SHC, gefolgt vom vorwiegend uniformierten Reiterfeld und Jagdwagenbegleitung, rund 20 km um den Paulter Hof.
Die herrliche Herbstlandschaft zwischen Donau und Alb, gespickt mit einigen Hindernissen, die hetzende Meute und das bunte Jagdfeld hat nicht nur Teilnehmer und Zuschauer begeistert, sondern wurde auch vom SWR4 für die Fernsehreihe „Feste und Bräuche“ aufgezeichnet und ausgestrahlt.

Als kleines Jubiläum konnten wir im Juni 2000 die fünfte Teilnahme an der Ostalbwoche in Heidenheim feiern. Als Höhepunkt der 2-jährig stattfindenden Veranstaltung gilt der Schäferlauf mit anschließendem Festzug. Die Teilnahme am Festzug ist uns inzwischen zur liebgewonnenen Tradition geworden, nicht zuletzt deshalb oder gerade deswegen haben sich in dieser Zeit tiefe Freundschaften zu Veranstaltern und zum Quartier „Cafe Bäuchle“ entwickelt, dessen „Hohenzollern-Stube“ jeweils kurzerhand belagert wird.

Im Kalenderjahr 2001 sind von den zahlreichen Fest- und Jubiläumsveranstaltungen, an denen die Hohenzollern-Kürassiere teilgenommen haben, sicherlich die Festzüge vom Heimatfest in Mengen sowie bei der 1150-Jahrfeier in Ostrach, und eine Vorstellung beim Seeparkfest in Pfullendorf erwähnenswert.
Als Höhepunkt in 2001 galt nach einem 3-tägigen Ausflug nach Wien jedoch die Eröffnung der Geburtstagsparty, am Abend des 6. Oktobers, anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Hohenzollernstraße, auf der Burg Hohenzollern bei Hechingen. Mit Kanonenschüssen und einem Aufmarsch der Bürgerwache aus Hechingen und einer Paradeformation der Hohenzollern-Kürassiere, von immerhin 22 Reitern, Trompeterkorps und Kesselpauken wurde der wesentliche Teil des Burghofs belagert und in imponierender Weise an die Geschichte und Tradition unserer „Hohenzollerischen Lande“ erinnert.

Im Jahr 2002 standen zahlreiche Veranstaltungen an, die häufig mit großer Reisetätigkeit verbunden waren. So fuhren u. A. Abordnungen zur Jahresversammlung der Union Europäischer Wehrhistorischer Gruppen nach Komorni Hradek (Tschechien), zur Radetzky-Feier auf den Heldenberg von Klein-Wetzdorf bei Wien oder zur Durchführung der Stallwächterparty nach Berlin. Zu Pferde fuhr man sowohl zu Festzügen nach Heidenheim als auch nach Sonntheim a. d. Brenz auf die Ostalb. Als Jahresglanzpunkt galt jedoch eindeutig die Durchführung der Eröffnungsparade zum Nationenpreis Weltfinale der Springreiter beim CHI-Reitturnier in Donaueschingen. Zusammen mit der Fürstlichen Füsiliergarde zu Donaueschingen und der Bürgerwehr Hüfingen setzten die 30 Kürassiere und Ihre Pferden alles daran, sowohl beim Fachpublikum als auch beim Veranstalter, einen positiven Eindruck zu hinterlassen, schließlich wollte man doch unbedingt an der für das Folgejahr geplanten Europameisterschaft der Springreiter mitwirken.

Unvergessene Eindrücke hinterließ ein 4-tägiger Ausflug im Juni 2003 nach Paris, wohl nicht zuletzt, durch einen Besuch bei der Garde Républicaine.
Bereits eine Woche darauf konnten die Hohenzollern-Kürassiere als zahlreichste berittene Wehr beim Landestreffen in Weingarten teilnehmen. Im Juli 2003 konnte man schließlich einer Einladung zum Irma-West-Festumzug nach Hechingen folgen, musste sie doch aus Termingründen im Vorjahr abgesagt werden. Tatsächlich ließ auch die erhoffte Einladung zur Mitwirkung an der Europameisterschaft der Springreiter in Donaueschingen nicht auf sich warten und so konnten die Hohenzollern-Kürassiere Sigmaringen, die Fürstliche Füsiliergarde Donaueschingen und die Bürgerwehr Hüfingen am 22. August der deutschen Nationenpreismannschaft zum Gewinn der Mannschafts-Europameisterschaft gratulieren. Als reiterliches Highlight galt es am 24. August die Eröffnungsparade der Einzelspringreiter zu gestalten. Übrigens, auch bei der anschließenden Siegerehrung blieb alles ( 1. 2. und 3. Platz) in „Deutscher Hand“.
Neben der Reiterei steht natürlich bei den Hohenzollern-Kürassieren auch die Musik ganz im Vordergrund. Und so freute man sich bereits im Vorfeld auf die Teilnahme an den Festzügen der Herrenberger Musiktage und des Kreismusikfestes in Feldhausen bei Gammertingen, die beide im September 2003 stattfanden.
Als ausgesprochen gelungen empfanden unsere zahlreichen Gäste den Großen Kameradschaftsabend, der im November in der Festhalle Laiz den Jahresabschluss bildete.

Von den zahlreichen Aktivitäten in 2004 sollten neben dem Landestreffen in Ehingen, der „Große Zapfenstreich zu Pferd“ in Villingen, sowie auf eigenem Terrain, die Rathauseinweihung und die Meutejagd rund um Pault genannt werden.

Der volle Terminkalender von 2005 zeigt wie gefragt die Hohenzollern-Kürassiere in nah und fern sind. Ob beim 750-jährigen Dorfjubiläum im ansonsten eher verträumten Raithaslach bei Stockach, bei den Bürgerwehrkameraden in Crailsheim und Neuhausen a.d.F., die ihre Jubiläen mit Freundschafts- bzw. Landestreffen begingen, bei der Abschiedsgala des diplomatischen Korps, für MP Erwin Teufel, auf der Burg Hohenzollern oder bei den Heimattagen Baden-Württembergs in Schorndorf bzw. beim Cannstatter Volksfest aber auch am Schloss im heimischen Sigmaringen – die Anerkennungen und der großen Beifall galt in besonderem Maße dem Trompeterkorps und nicht zuletzt unseren treuen Pferden.

 

Heute zählen wir

38 Aktive Kürassiere, 2 Rekruten und 1 Kadett, d. h.

1 Rittmeister, 1 Ehrenrittmeister, 1 Leutnant,  2 Wachtmeister,

1 Stabstrompeter, 3 Corporäle,

1 Pauker, 12 Trompeter und

19 Reiter.

Zu den 38 Aktiven können wir noch

48 Fördernde Mitglieder hinzuzählen.

Wir sind offen für jeden, der Freude hat, die Tradition des seinerzeitigen "Kreiskürassierregiments Hohenzollern" aufrecht zu erhalten und Kameradschaft in unseren Reihen sucht.